Donnerstag, 30. April 2009

Schöne Knutscherei

Heute früh haben wir noch das alte Gerhard Schöne Lied in allen Strophen gesungen: "Gab ihr Küsschen Nummer Eins, Nummer Eins. Sprach sie :'Ein ist so wie Keins, so wie Keins.' Gab ihr Küsschen Nummer Eins. Sprach sie: 'Eins ist so wie Keins. Darum küsst ich sie doch noch einmal..." - heute nachmittag musstest ihr gleich euren Trennungsschmerz durch wildes Küssen und umarmen überwinden. Johanna war so gespannt auf eure erste Kindergeburtstagseinladung bei Femke im Nachbarhaus, dass sie nach einer halben Stunde Mittagsschlaf schon wieder rausgetapst kam. Paula dagegen schlief bis weit nach drei. Für Johanna waren das zwei unendlich lange Stunden unerträglichen Wartens. Doch dann war die Freude umso größer, als auch Paula endlich ausgeschlafen hatte und ihr euch in die Arme schließen konntet und unter großem Gekicher abküssen konntet.
Die Feier im Nachbarhof fandet ihr sehr schön. Von allen Seiten wurden Kinder über den Zaun gehoben und alle Spielgeräte, die ihr vom Balkon aus immer so sehnsüchtig angeguckt hattet, konntet ihr endlich mal ausprobieren.

Dienstag, 28. April 2009

Weibsenfalle

Ostern 2009

"Hört ihr's läuten, läuten, läuten? Läuten laut in allen Landen? -
Christus, der Herr, ist auferstanden, auferstanden!",

so singen die Kinder neben zahlreichen "Hallelujas" und anderen Liedern (vor allem zum Thema 'Mond' und 'Trommelrudi') fast den ganzen Tag und überall. "Halleluja" und "Der Mond ist aufgegangen" kann man lautstark z.B. beim Einkaufen im Supermarkt, auf der Straße, im Wald, zu Hause... fast überall hören. Beide waren schon ganz gespannt auf Ostern.

Wir fuhren am Mittwoch mittag bereits nach Cahnsdorf und blieben da bis Sonnabend.
Wir gingen viel spazieren am Hag und den Feldern drumherum.
Johanna probiert die neuen Schuhen aus.
Paula auch.
Und wir benutzen eifrig und mehrmals täglich den schönen Spielplatz, ...
... sangen in der Kirche und ...
... probierten wieder die neueste Cahnsdorfer Hutmode aus dem dort vorhandenen reichen Fundus an Kopfbedeckungen an.
Bevor wir am Sonnabend nach Wilsdruff weiterfuhren durften die Kinder noch Ostereier suchen...
... und u.a. Socken finden.
Den Ostersonntag verbrachten wir (nach eine wunderschönen Gottesdienst im Meißner Dom und einem Osterfrühstück in Wilsdruff) mit der ganzen Familie am Lusthaus. Gemeinsam mit Amalia machten wir einen Osterspaziergang.

Der Sommer kann kommen

Dienstag, 14. April 2009

Persepktivenwechsel

Hier der Bericht von Cecily über ihren Besuch bei uns. Wir konnten alle die Tage genießen (und ich in Ruhe arbeiten, Wege erledigen und Brille biegen lassen...). Danke, liebe Cec, und komm bald wieder mit deinem schicken neuen Auto ;-).

Samstag, 4. April 2009

Warum?

Ich habe mich immer mal gefragt, wann bei Kindern eigentlich die "Warum"-Frage-Phase beginnt. Jetzt weiß ich es: bei uns fing sie gestern mittag an. Johanna fragte zum ersten Mal (für mich zumindest) bewußt "Warum?". Und zwar, warum der Mond keine Arme hat?

Alles zum Thema "Mond" ist für unsere kleine mondsüchtige Johanna extrem wichtig. Johanna leidet schon seit längerem an akutem Lunatismus, sucht und findet den Mond am Himmel zu jeder Tages- und Nachtzeit, ist ganz stolz darauf, dass sie den Mond als erstes entdeckt und nicht etwas jemand anderes und verbietet sogar der Sonne, auf den Mond zu scheinen ("Nein, Nein, Du, Du, Sonne! Hannas Mond!"). Gestern entdeckte sie bereits Mittags die Sichel beim Haareschneiden vom Balkon aus und ich sagte, dass man sogar ein Stück vom "Mondgesicht" erkennen könne. Daraufhin fragte sie mich, ob der Mond auch Arme habe, was ich verneinte und dann kam das große "Warum?".

Das Bild ist von heute früh. Zwei Damen mit frisch schiefgeschnittenen Ponys. Da schien der Mond zu hell. Da konnten sie einfach nicht mehr stillhalten ;-)

Freitag, 3. April 2009

Saisoneröffnung

Seit gestern fahren Paula und Johanna Laufrad nicht mehr nur in der Wohnung, sondern flitzen übern Hof und durch den Wald. Paulas Tigerlaufrad ist noch ein ganz kleines Stück zu groß für sie, daher kann sie noch nicht ganz so schnell loslegen und hat bei einigen Abfahrten und Unebenheiten noch etwas Angst. Aber wir werden üben und üben und üben bis sie die Berg- und Tal- Laufradstrecke auf dem Spielplatz ohne Hilfe schaffen werden. Johanna saust davon und wartet aber zum Glück immer mal auf ihre Schwester.
Paula
Johanna bzw. der "kleine Markus"
Zwischendurch liefern sie sich auch richtige Rennen.
Und so sieht es aus, wenn zwei erschöpfte Rennfahrerinnen alleine im Hof im Sand spielen, ich in der Zwischenzeit Mittagessen koche und die Kinder ganz folgsam alleine die Treppe hochkommen, wenn sie zu Tisch gerufen werden.