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Freitag, 27. November 2009

Gottesdienst in der Jakobikirche


Wie schon beim letzten Besuch in Wilsdruff wollt ihr jeden Tag in die Jakobikirche gehen und dort einen Gottesdienst selber halten. Selbstbewusst stellt ihr Euch hin und singt aus vollen Kehlen "Der Mond ist aufgegangen" und "Gottes Liebe ist so wunderbar" je in euren eigenen Textvarianten (Texte aus allen Strophen in nur einer Strophe vermengt). Am Ende gab es für jeden von uns noch einen Segen. Amen.

Sonntag, 28. Juni 2009

Endlich Sommer!!!!

Endlich, endlich haben es ein paar Sonnenstrahlen auch mal zu uns nach Leipzig geschafft und der Tag begann mit einem großen Planschfest zu dritt mit Femke im Hof.
Nachmittags waren wir dann in Venedig!
Unser Gondoliere sang wunderschöne Lieder. Nur seine Gondel hatte er verbummelt. Dafür hatten wir ein rotes Ruderboot.
Am Anfang war Johanna noch sehr ängstlich. Paula hat es sofort genossen und konnte nicht wild genug schaukeln und plantschen. Doch allmählich fand auch Johanna Mut und Gefallen an der Bootspartie. An den Schwimmwesten waren sogar "Brillenpfeiffen" dran!
Den Weg zurück, gegen die Strömung, durfte ich dann rudern.
Holte mir aber gleich zwei Matrosen zur Unterstützung dazu.
Paula gibt Anweisungen und spricht mit den Enten.
Johanna steuert genau und genießt die Wellen, die entgegenkommende Motorboote entstehen lassen.
Am Ende wollten die Beiden nicht mehr aussteigen.
Aber in unserem Hof gabs noch Eis und noch mehr Wasser... das hat sie dann wieder etwas versöhnt.
Johanna im Eimer!
Nach so viel Wasserspaß an einem Tag mussten sich die Beiden ersteinmal ausruhen. Gute Nacht!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Pfingsten in Meißen und in Wilsdruff

Am Freitag fuhren wir nach Meißen zur ArchitekTOUR-Tagung "Deus lo vult. Auf den Spuren der Kreuzfahrer" in der Evangelischen Akademie. Wir hatten eine schöne und riesige Ferienwohnung und euch hat es gut gefallen. Mit allen Leuten habt ihr rumgescherzt und Paula hat das Essen sehr gut geschmeckt. Johanna hatte mal wieder Hummeln im Hintern und keine Geduld, sich an den Tisch zu setzen und fremde Speisen zu probieren. Außer Pudding hat sie an dem Wochenende nicht viel zu sich genommen.

Nur vor dem "Vortrag" hattet ihr etwas Angst. Der sollte nicht an euer Bett kommen. Die Nonna und der Papa haben mit euch abwechslend gespielt. Der Nonno und ich haben Vorträge gehalten. Das hat eure Eifersucht geweckt. Der "Vortrag", den ich in eurer Vorstellungswelt wohl im Arm gehalten habe, war euch so suspekt, dass ihr davon nichts wissen wolltet.
Bei unserer Ankunft in der Akademie habe ich euch den hebräischen Grabstein mit den Buchstaben gezeigt und nun suchtet ihr überall die die STeine ab nach hebräischen Buchstaben: "Das ist ein Mem". ;-)

Bei der Abreise hatte Johanna noch ein traumatisches Erlebnis. Ihr schöner neuer weißer Schnuller ist beim Spielen in den Brunnen gefallen. Da war das Geschrei groß.

Am Sonntag und Montag waren wir dann in Wilsdruff und kurz beim Opi Rudi in Freital im Krankenhaus zu Besuch. Für ihn betet ihr jetzt abends immer.

In Wilsdruff hattet ihr viel Spaß im Wasser, beim Fahhradfahren und bei unserem kurzen Ausflug zu Mühle nach Grumbach.
Paula
Johanna
Paula und Johanna beim Pfau in Grumbach. Man beachte auch die schönen neuen Filzhaargummies.

Das sind übrigend die Lieblingstiere der Beiden: Hühner, ganz kleine schwarze Hühner, Minihühner, diverses andere Geflügel, Ziegen, Schafe und natürlich Lamas. Alle anderen Tiere verursachen große Ängste und Geschrei. Bei den erstgenannten ist der Mut unendlich.
Für die lauffaulen Weibsen der neben "Ergo" und Kraxe einzig akzeptierte Transportort - das Papatier.

Nochmal Lusthaus

So sieht Urlaub aus:
Ersteinmal einsingen für den Kurzurlaub am Lusthaus. ("Der Mond ist aufgegangen" - was sonst?)
Dann loslaufen durch den Wald zur Brücke (dabei Frösche und eine Blindschleiche beobachten)
einen kleinen Kletterfelsen am Wegesrand bezwingen,
auf dem Gipfel den Ausblick genießen und eine kleine Rast einlegen,
Johannas Kletterversuchen zusehen,
auf einem Stein hocken und mit Wasser spritzen ,
den Ausblick auf die Mulde genießen,
eine Kekspause einlegen,
in einem kleinen Bächlein spielen,
pitschnass sein,
durch den Wald laufen,
auf der Brücke schaukeln,
verstecken spielen,
Murmeln finden...

DAS ist Urlaub!

Dienstag, 2. Juni 2009

Lusthaus!

Erholung pur am Wochenende am Lusthaus! Nonno liest den "Riesen Rick" vor,
die Nonna hat neue Mützen gestrickt, die die beiden aufprobieren durften und die sie nicht mehr absetzen wollten.
Neben Wasserplatschen wird zur Zeit viel auf dem Topf gesessen. Vormittags klappt es ohne Windel immer ganz gut. Erst mittags zum Schlafen mache ich eine dran und nachmittags, wenn wir länger unterwegs sind und ich keine Lust habe immer und überall zwei Töpfchen im Gepäck zu haben.
Johanna hat hier ein Pflaster an der Hand. Da hatte sie eine große Schurfwunde, weil sie auf dem Spielplatz "vom Pilz gesprungen" ist. Die Fliehkraft war stärker als sie sehr wild auf einem Metallpilz sich drehte und dabei noch mit dem Po wacklen musste und Kunststückchen machen wollte...
Die arme Paula hier mit zugeschwollenem Auge. Sie wird immer wieder Mückenopfer und schwillt meist an... Unser Wald und unser Sandkasten in Leipzig ist wegen Mückenplage gerade nicht zu benutzen. Der Sandkasten am Lusthaus war daher eine noch größere Freude als sonst.
Und auch das obligatorische Türfoto darf nicht fehlen:
Wir kommen bald wieder!

An diesem Tag mussten wir aber schnell nach Leipzig zurück fahren. Denn der Matrin hatte noch eine Verabredung mit zwei kleinen Damen. Alle konnten ihr Geheimnis bewahren. Sogar die Kinder. Und Markus bekam eine vorfristige Geburtstagsüberraschung: ein Konzert vom "Blauen Einhorn" mit neuem Programm in der Kirchenruine in Wachau. In der Konzertpause ging ein so starker Gewitterguss nieder, dass der zweite Konzertteil kurzerhand in den sehr kleinen Pfarrsaal verlagert wurde und die Musiker spielten unplugged und hautnah. Wunderschön!

Dienstag, 28. April 2009