Mittwoch, 20. Januar 2010

Dezember 2009 - Januar 2010

Gloria! Gloria! Es ist endlich Advent und wir singen alle Advents- und Weihnachtslieder vorwärts und rückwärts, feiern Mamas Geburtstag...
... und proben für das Krippenspiel (was wir dann doch vor lauter Aufregung weder zu Weihnachten noch zu Nonnas Geburtstag aufführen werden)
Wir sind Gloria-Engel und rufen laut: "Fürchtet Euch nicht!"
Maria und Josef haben endlich eine Herberge gefunden. Das Lied "Ach, ich kann nicht mehr. Meine Beine sind müde, die Füße schwer, Josef, lieber Mann, klopf an dieses Gasthaus an ..." wendet ihr bei jeder sich passenden Gelegenheit an. Das Baby soll nach euren Wünschen auch entweder "Josef Liebermann" oder "Jesus" oder "Maria" und eigentlich nach wie vor "Paula und Johanna" heißen.
Die Könige kommen mit Geschenken.


Neben zwei schönen Patentantenbesuchen von der Cecily, deren Aufnahmen der drei singenenden Kinderlein Femke, Johanna und Paula hier zu hören und zu sehen sind, ...
...kam auch die "große Johanna" zu unser aller Freude mal in Leipzig vorbei und brachte den Damen des Hauses funkelnde Haarspängchen und rosa Glitzer-Tshirts mit.
Johanna wurde von euch gleich in alles eingespannt und durfte alle euch betreffenden Aufgaben erledigen. Es entstanden lustige "Schnutenbilder" und die kleine Johanna ist noch so froh über den Besuch, dass sie noch Wochen später erzählt, dass sie nachts davon träumt oder nachmittags sich spontan eine "Überraschung" mit erneutem Johannabesuch wünscht.
Am Heiligen Abend wart ihr dann nach einem so ausgefüllten Adventswarten so aufgekratzt und aufgeregt, dass ihr es nicht geschafft habt, Mittagsruhe zu machen und dann nach dem Gottesdienst in der Betlehemgemeinde so müde wart, dass wir schon überlegt haben, Euch ohne Bescherung ins Bett zu schicken. Am Ende habt ihr noch ein kurzes Singe, Erzählen und Beten unterm Christbaum durchgehalten und einen Teil eurer Geschenke ausgepackt. Am meisten habt ihr Euch über passende neue Mützen und Handschuhe gefreut. Den Rest der Geschenke (Duplo Eisenbahn, Pippi Lamgstrumpf Buch, Spiele) habt ihr erst in den folgenden Tagen so richtig entdeckt. Am ersten Weihnachtsfeiertag feierten wir alle zusammen mit dem Rest der Familie und verzehrten den Gänsebraten.
Die restliche Zeit haben wir gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel vorgelesen, mit dem Kaufmannsladen und den Puppen gespielt. Ein 2-stündiger Gottesdienst in der Paul-Gerhard-Kirche (von Johanna auch "Christa Gollner Kirche" genannt, weil eure Kindergärtnerin in der Reihe hinter uns saß) brachte Euch wieder Ruhe, Normalität und einen festen Tagesrhytmus nach den ganzen turbulenten Tagen.
Kurz waren wir auch noch in Cahnsdorf, um mit dem Rest der Familie ein paar Weihnachtstage zu verbringen, bevor wir dann in Wilsdruff zu Silvester Nonnas 60. Geburtstag feierten.
Das neue Jahr begann für uns mit einem Einläuten in der Jakobikirche während ihr Kinder schön geschlafen habt - trotz der Knallerei. Dann gabs es noch einen Geburtstagsbrunch und natürlich auch für Euch Kinder noch das obligatorische Singen und den Segen in der Jakobikirche.
Nach all dem Trubel, wart ihr ganz froh, wieder zu Hause zu sein:
In Leipzig genossen wir noch einige Tage lang den Schnee und die Schlittenfahrten vom Fockeberg, die Ausflüge durch den Wald mit dem Puppenschlitten bis wir alle Muskelkater hatten und es irgendwann so viel geschneit hatte, dass wir weder mit dem Auto aus der Parklücke kamen, noch mit öffenltichen Verkehrsmitteln umherfahren konnten und dann auch noch der Schnee in die Wohnung eindrang und im Schlafzimmer und Wohnzimmer großen Schaden und Ärger anrichtete... Die Entfeuchter brummen und die Handwerker lassen auf sich warten.

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